Abschreibung, Absetzung für Abnutzung (AfA)

Immobilien verlieren mit dem Alter an Wert, da die Bausubstanz langfristig einem Alterungsprozess unterliegt. Gleichzeitig kann der Kaufpreis von vermieteten Immobilien nicht direkt als Ausgabe von der Steuer abgesetzt werden. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland die sogenannte Absetzung für Abnutzung (AfA), die auch Abschreibung genannt wird.

Abschreibung – Alterswertminderung von Immobilien

Je nach Nutzungsart, Baujahr und Denkmalstatus können unterschiedliche Abschreibungssätze angewandt werden. In jedem Fall werden aber der die Anschaffungs- und Herstellungskosten über einen bestimmten Zeitraum in jährlich gleichbleibenden Beträgen abgesetzt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten zählen neben dem Kaufpreis, bzw. den Baukosten auch die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und die Maklerprovision, die gemeinsam über den jeweils gültigen Zeitraum abgeschrieben werden müssen.

Das Grundstück kann nicht abgeschrieben werden

Es ist zu beachten, dass immer nur der Wert des Gebäudes abgeschrieben werden kann. Das Grundstück selbst verliert nicht an Wert, sodass dessen Anteil aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten herausgerechnet wird. Auch selbstgenutzte Immobilien können nicht abgeschrieben werden, solange keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt.

Bei konkreten Fragen zur Abschreibung sollte in jedem Fall ein Steuerberater konsultiert werden.

Über Yanneck-Morten Bliesmer

Avatar for Yanneck-Morten BliesmerYanneck-Morten Bliesmer ist der Autor hinter Betonrendite.de. Er hat in Hamburg, Holzminden und Australien Immobilienmanagement studiert und parallel privat wie geschäftlich in Immobilien investiert. Jetzt setzt er sein Wissen ein, um Privatpersonen in Zeiten schwacher Zinsen die Investition in Immobilien zu erleichtern.

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